
<p>Und gleich nochmal Google. Wie CBS Sacramento berichtet, hat das Unternehmen aus Mountain View mit Hilfe der Suche im eigenen Bilder-Dienst Picasa nun einen Besitzer von Kinderpornografie ausfindig machen koennen. Waehrend das natuerlich eine gute Sache ist, sorgt Googles Vorgehensweise derzeit fuer einige Fragen.</p><p>Keine Frage: Es ist eine gute Sache, dass ein weiterer Besitzer von Kinderpornografie ausfindig gemacht wurde. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich dafuer einsetzen. Was bei manchen derzeit allerdings fuer ein paar Fragen zu sorgen scheint ist, wie genau Google an diese Informationen herangekommen ist. Die belastendenden Gerichtsdokumente zeigen nun naemlich, dass die Beweise von Googles zentraler Scanning-Initivative stammen, die die Kinderpornografie-Bilder in der Picasa-Bildergalerie des Mannes gefunden hat.</p><p>Dass Google stark gegen Kinderpornografie vorgeht ist nichts Neues. Dass dazu allerdings private Picasa-Buechereien durchforstet werden, die nicht oeffentlich zugaenglich sind, scheint einige Privatsphaeren-Schuetzer nun doch ein wenig zu ueberraschen.</p><p>Google selbst sagt, dass nicht wahllos nach auffaelligen Dokumenten gesucht wird, sondern dass automatische Suchen fuer bestimmte digitale Fingerabdruecke durchgefuehrt werden, die von den Vollzugsbehoerden (wie dem FBI) gekennzeichnet werden. Verhaelt sich eine Person auffaellig und wird dieses gemeldet, wird diese Information an das National Center For Missing And Exploited Children weitergeleitet. In diesem Fall wurde eine solche Aktivitaet an das FBI weiter gegeben weitergeleitet, das sich dann mit Google in Verbindung gesetzt hat.</p><p><a href="http://www.giga.de/unternehmen/google/news/google-findet-kinderpornografen-mittels-picasa-privatspharen-schutzer-stellen-fragen/">Keep reading...</a></p>